Barbara Hendricks

(Links: Barbara Hendricks im Interview mit der heute-Show) Daß eine lesbische SPD-Frau Umweltministerin wird, sollte uns nicht erstaunen. In vielen Bereichen gibt es schon Frauenqoten, da wäre es ja nur gerecht, wenn es auch Lesben- und Schwulenquoten gäbe. Z.B. in der Regierung oder zumindest bei den gutbezahlten Politikerstellen. Wegen der Vielfalt und der Gerechtigkeit.

Und noch etwas erstaunt uns kaum: das naturwissenschaftliche Desinteresse dieser Umweltministerin. Damit fällt sie in der Masse der Bundestagsabgeordneten auch überhaupt nicht auf. Andererseits: es ist ja schon komisch, wofür sich SPD-Abgeordnete so alles interessieren.

Es soll z.B. SPD-Bundestagsabgeordnete gegeben haben, die Kinderpornographie im Internet bestellen oder als ehemalige Bundesforschungsminister Bücher über 9/11 schreiben, um die eigentlichen Verantwortlichen zu benennen: die Israelis, den Mossad und die CIA.
Das ist gelebte Vielfalt!

Doch die jetzige Umweltministerin Hendricks, die sich mit einer kleinen Randbemerkung in einem Pressegespräch Anfang 2014 als Lesbe geoutet hat, will gerne ein vollständiges Verbot von grüner Gentechnik in Deutschland.

Das allerdings sollte uns schon erstaunen. Denn eigentlich erwartet man von einer Umweltministerin ein gewisses Maß an naturwissenschaftlicher Bildung. Mit wem sie ins Bett steigt und ob sie sich morgens eher weiblich oder abends eher männlich fühlt, spielt keine Rolle. Sie sollte wenigstens den Sachgegenstand ihres Ministeriums beherrschen.

Die SPD-Ministerin aber hat als Historikerin zum Thema „Die Entwicklung der Margarineindustrie am unteren Niederrhein“ promoviert. Das war sicher ein sehr, sehr schwieriges Thema, so daß die Barbara nur wenig Zeit zur Beschäftigung mit Genen, Bio und so hatte.

Außerdem ist Barbara eine Gläubige, die der Meinung ist, daß irgendwo hinterm Planeten Pluto Gott sitzt und die Strippen zieht. Deswegen ist sie auch Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und plädiert dafür, daß auch Lesben mal Priester_IXen werden können.

Ganz klar: da bleibt dann einfach auch keine Zeit mehr, sich mit so Sachen wie Genen, Atomen und Quecksilber in Sparbirnen zu beschäftigen.

Und deshalb brauchen wir auch über das abgrundtiefe dumme Geschwätz dieser Ministerin gar nicht erstaunt zu sein. Bei uns kann eben jeder Umweltminister werden, Hauptsache er oder sie ist schwul oder lesbisch, hat Soziologie oder Psychologie studiert und plädiert auf dem Katholikentag für die ersatzlose Abschaffung der Gentechnik.

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