Rapper, DKP und „Die Linke“ in Bonn: Juden raus aus Palästina

junge-frauenWie fast an jedem Samstag konnte man auch am 30.08.2014 an den bekannten, von der Stadt Bonn für Demonstrationen und politische Veranstaltungen freigegebenen Lokalitäten diverse Verrückte bei ihrem Bemühen beobachten, die vorbeigehenden Besucher für ihr jeweiliges Anliegen zu interessieren. Diesmal waren es zwei Gruppierungen, die schon seit langem in Bonn aktiv sind und keine Gelegenheit auslassen, ihren eigenen unterbelichteten Geisteszustand zur Schau zu stellen.

Um wen handelte es sich? Da waren zunächst am Münsterplatz die unermüdlichen Unterstützer der vom Völkermord bedrohten Palästinenser. Darunter waren diesmal

  • die Partei „Die Linke“,
  • die Uralt-Kommunisten-Partei DKP,
  • die Vertreter des Instituts für Palästinakunde Bonn e.V.
  • ein Rapper, der mit seinem monotonen Gejammer die Toten in Gaza beschwor,
  • und natürlich die unvermeidlichen weiblichen Befürworter des „Friedensprozesses“ mit ihrer leicht abgenutzten „Peace“-Flagge.

die-linke-dkpLinks auf dem Foto sehen wir eine jene älteren Damen, die sich unermüdlich für den Frieden weltweit einsetzen, besonders aber für den Frieden in Gaza, der ihnen mehr am Herzen liegt als der Frieden im Sudan, Syrien oder im Irak. Die Friedens-Fahne, die sie hält, ist übrigens auch bei jenen sehr beliebt, die den Frieden weltweit per Fernheilung (also durch rein geistige Übertragung über Tausende Kilometer hinweg!) verbreiten wollen –

nämlich jenen Esoterikern, die zeitgleich am Bonner Friedensplatz mit Musik und allerlei mit geschlossenen Augen vorgetragenen Friedensansprachen die Vorbeigehenden langweilten. Anscheinend haben sie aber mit ihren Versuchen, den Frieden per Fernheilung in die Welt zu übertragen, an diesem Tag keinen Erfolg gehabt – zumindest bei den Religioten der IS im Irak und in Syrien sind die Bonner Friedensstrahlen nicht angekommen.

Die Palästina-Spezialisten hatten sich – sinnvollerweise – als Veranstaltungsort jenen Teil des Münsterplatzes ausgesucht, der samstags normalerweise vom Bonner Ökomarkt beansprucht wird.
Wer also heute „ökologisch korrekt“ einkaufen wollte – und das sind in Bonn eine ganze Menge Leute -, bekam statt dessen den gähnend langweiligen und monotonen Singsang eines Rappers vorgesetzt, der mit seinen Texten die übliche Litanei über „die von den Israelis ermordeten Palästinenserkinder“ anstimmte und dabei eher wie ein schlechter Abklatsch von Wasim Taha alias „Massiv“ daherkam. [1]. Interessant an diesem Spektakel ausgeflippter Disko-Antisemiten war für den Aussenstehenden die Tatsache, daß es immer noch Vertreter von im Bundestag vertretenen Parteien schaffen, auf solchen Fanatiker-Veranstaltungen mit Büchertischen und Flugblättern für ihre Partei zu werben.

Vielleicht sehen wir sie demnächst mit der Sammelbüchse in der Hand, wenn sie Spenden für den Wiederaufbau von Gaza sammeln – der soll ja nach EU-Schätzungen 5-6 Milliarden Euro kosten, inkl. Instandsetzung der Tunnel für die tapferen Kämpfer der Hamas.

Anmerkungen und Links

[1] Jungle World: Ralf Fischer über die Facebook-Seiten einiger Deutsch-Rapper
[2] Ber­li­ner Neo­na­zi-​Rap­per Pa­trick Kil­lat alias „Vil­lai­n051“

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