Bonnerinnen und Bonner begrüßen Syrerinnen und Syrer in ihrer Stadt

schwarz1Im Newsletter der Stadt Bonn lese ich heute:

Fest steht, dass NRW zunächst 1050 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen wird, die Ministerpräsidentin hat aber bereits angekündigt, dass das Land NRW bereit sei, darüber hinaus mehr Syrerinnen und Syrern Zuflucht zu gewähren.

Darüber freuen sich alle Bonnerinnen und Bonner, auch die Migrantinnen und Migranten und alle Bürgerinnen und Bürger sind stolz auf ihre grün-rote Stadt. Migrantinnen und Migranten, im Stadtbild bisher noch stark unterrepräsentiert, wie man am nebenstehenden Foto erkennt, werden dann stärker sichtbar. Deshalb freuen sich insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialamts und die Sozialdezernentin über die


rechtliche und auch die moralische Verpflichtung, diese Menschen, die vor Krieg und Tod flüchten, mit offenen Armen und offenen Herzen aufzunehmen. Als deutsche UNO-Stadt stehen wir dabei in einer besonderen Verantwortung“, sagte Sozialdezernentin Angelika Maria Wahrheit am Dienstagabend im Hauptausschuss.

Während also die Bonnerinnen und Bonner gespannt auf die ersten Syrerinnen und Syrer warten, um sie in ihren Wohncontainern in alten Kasernen der Stadt Bonn zu begrüßen, ist der drohende Militärschlag der US-Militaristen glücklicherweise durch die Initiative des russischen Friedenspräsidenten Putin und des deutschen Aussenministers Guido Westerwelle zugunsten eines „politischen Prozesses“ ersetzt worden.

Daher freuen sich die Syrerinnen und Syrer über diese positive Entwicklung, die dazu führt, daß ihnen nun bis zur nächsten Giftgas-Nachlieferung wieder ganz klassisch und ehrenvoll Beine, Arme und Köpfe von Bomben, Granaten und Gewehrkugeln abgerissen werden. So kommen dann weitere Syrerinnen und Syrer nach Bonn und NRW, wo sich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

barbara-steffens2und Frauenministerin Barbara Steffens um sie kümmern werden. Ministerin Steffens kann dann den Syrerinnen und Syrern einen Besuch abstatten und ihnen vorschlagen, pro Wohncontainer eine Gleichstellungsbeauftragte zu wählen. Die Ministerin bietet hierfür auch gerne Einführungslehrgänge an.

Sollten unter den Syrerinnen und Syrern auch Akademikerinnen und Akademiker sein, so kann sich Barbara Steffens auch vorstellen, die Akademikerinnen im Professorinnen II – Programm des Bundes [1] mit einer „vorgezogenen Professur“ zu versehen. Beispielsweise für das Fach „anthroposophische Medizin“. Die Nichtakademikerinnen und Nichtakademiker unter den Syrerinnen und Syrern in den Bonner Wohncontainern überläßt man einfach den Bonnerinnen und Bonnern, die sich schon auf den Besuch aus dem Nahen Osten freuen.


Anmerkungen und Links

[1] Staatlich subventionierte Männerdiskriminierung an Hochschulen

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