Muslime im Krankenhaus und wie man einen Geheimcode knackt

(Blick vom Bonner Venusberg aus dem 6.Stock der Urologie in Richtung Nordosten, das hoch aufragende Gebäude in der Mitte ist der „Posttower“, links davon, etwas niedriger, das ehemalige Abgeordnetenhochhaus, bekannt unter dem Namen „Langer Eugen„)
Nachtrag zum Artikel „Wie man sich die Langeweile im Krankenhaus vertreibt“: zu erwähnen ist noch die offensichtliche und nicht zu übersehende Präsenz der Mitglieder der „Religion des Friedens“ in der Klinik, die nicht nur durch ihre äußere Erscheinung auffielen. Man kann sich leicht vorstellen, daß muslimische Männer als Patienten an das Krankenhauspersonal erhöhte Anforderungen stellen, ist ihnen doch das Berühren fremder Frauen ein Greuel, noch mehr aber das ungefragte Berührtwerden von ungläubigen weiblichen Wesen.

So konnte ich auch hier miterleben, zu welchen Absurditäten das Beharren auf jahrhunderte alten religiösen Traditionen führt. Ein Zimmer weiter nämlich, aus dem bis spät in die Nacht lautstark auf arabisch geführte Gespräche zu hören waren, beschwerte sich einer der Insassen beim Personal über die Unverschämtheit, daß ihn eine Krankenschwester anfassen wollte. Nun wird aus gutem Grund das Messen von Blutdruck und Puls, auch das Herausziehen eines Katheters aus einem empfindlichen Organ geschultem Personal überlassen, unabhängig vom Geschlecht. Doch genau dieses stellte für den Muslim eine Zumutung dar, so daß die zuständige Krankenschwester sich an den Stationsarzt wandte und diesen bat, für sie einzuspringen. Der Stationsarzt aber reagierte vernünftig: hier gebe es keine Extrawürste für Muslime, es gelte die Klinikordnung und daran müsse der Patient sich halten. Der Einwand der Krankenschwester, das sei aber doch eine andere Kultur, da könne man nichts machen, führte zu einem erregten Dialog zwischen den beiden. Wer nun dem verklemmten Muslim den Puls gemessen oder seinen heiligen Schwanz gesäubert hat, weiß ich nicht, aber solche Vorfälle zeigen, daß viele Muslime noch längst nicht im Deutschland unserer Tage angekommen sind, sondern ganz offensichtlich immer noch im 9.Jahrhundert leben.

Ablenkung von solchen Vorfällen schafften da zum einen gelegentliche Smalltalks mit den Ärzten und dem Pflegepersonal, zum anderen als zweite Denksportaufgabe nach dem schon geschilderten Tröpfchenproblem das Knacken von Geheimcodes, die uns im modernen Leben auf Schritt und Tritt begegnen. Die folgende Aufgabe entstammt dem Buch „Kryptologie“ von Albrecht Beutelspacher und fragt nach dem Klartext der Buchstabenkombination „RJXWE“, unter der Voraussetzung, daß der Klartext ein deutsches Wort ist und durch eine sog. „Tauschchiffre“ verschlüsselt wurde, also eine Methode, bei der zuerst der dem Buchstaben entsprechende Zahlenwert mit einer Zahl (<= 25) multipliziert und danach noch eine feste Zahl (<= 25) dazuaddiert wird, schließlich wird das ganze durch 26 dividiert und der dabei entstehende Divisionsrest als Ergebnis genommen. Trotz seiner scheinbaren Kompliziertheit ist eine solche Verschlüsselung alles andere als sicher, wie man an der Lösung leicht sehen kann:

Wie lautet der Klartext des Geheimtextes RJXWE?

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