Die taz – eine Zionistenzeitung?

(Foto links: zionistische Absolventen eines taz-Volontariats) Wie berichtet man in einer Zeitung wie der „taz“ über „Behinderungen von Inzestkindern“? Am besten gar nicht. Denn da geht es um Kinder, Behinderungen, Inzest, und das hängt alles irgendwie mit „Genen“ zusammen, mit denen die taz-Leser möglichst nichts zu tun haben wollen. Es ist also Vorsicht geboten. Wie wäre es daher mit folgender Herangehensweise an das Thema: man schaut sich an, wie das bei denjenigen wirkt, die schon seit eh und je die bevorzugte Zielscheibe der taz sind. Also jene Menschen und ihre Familien, die aus Sicht eines linken Gutmenschen mit einer Armbinde „Ich bin Rassist“ herumlaufen sollten: Nazis und ultrakonservative christliche Sekten in Amerika, die auf Rassenreinheit Wert legen. Und natürlich jüdische (immer auch orthodoxe) Siedler aus dem Westjordanland, die praktizieren sicher auch Inzucht. Mit anderen Worten: wenn das taz-übliche Freund-Feind-Schema eingehalten wird, dürfte auch das Thema „Behinderungen von Inzestkindern“ in den Kommentaren von taz.de gut wegkommen.

An dieses Schema hat sich aber der Autor des Artikels [1] nicht gehalten:

Behinderungen von Inzestkindern

Alles bleibt in der Familie

Cousin und Cousine dürfen laut deutschem Gesetz heiraten. Für ihre Kinder fangen damit die Gesundheitsprobleme an. Zu Besuch bei einer Familie in Herne.von CIGDEM AKYO

Denn die Familie war eine solche mit „Migrationshintergrund“, in diesem Fall eine türkische. Es ist dem Autor Cigdem Akyo hoch anzurechnen, daß er es gewagt hat, in ein Wespennest zu stechen, indem er am Beispiel dieser Duisburger Familie die verhängnisvollen und grausamen Folgen einer unter Muslimen weitverbreiteten Unsitte beschrieb. Die Eltern sind Cousin und Cousine, und alle drei Kinder haben schwere bis allerschwerste Behinderungen. Cigdem Akyo beschreibt den Alltag der Familie, insbesondere der Mutter, an der die Hauptbetreuungsarbeit mit den behinderten Kindern hängenbleibt. Und erwähnt auch die

zahlreichen wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass Inzestkinder von Eltern, auch wenn diese selber keine Krankheit haben, mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit an schweren angeborenen Krankheiten leiden als Kinder von nicht verwandten Eltern.

Nun könnte man sagen, das sei doch alles nichts neues. In der Tat: selbst der SPIEGEL (36/2009) hat schon über die Gefahren der Eheschließung unter Verwandten berichtet, und zwar sogar unter der Überschrift

Migranten:
„Schlechtes Blut“
Für viele ihrer Landsleute ist Inzest ein Tabuthema – im Ruhrgebiet kämpft eine junge Türkin allen Anfeindungen zum Trotz gegen die Eheschließung unter Verwandten.

Das war allerdings ein Jahr bevor man zur Jagd auf Sarrazin blies – und ausgerechnet der hat in seinem Buch in der Anmerkung Nr.123 zum Kapitel 7 auf jenen SPIEGEL-Artikel des Journalisten Peter Wensierski Bezug genommen. Wäre derselbe Artikel erst nach der Erstveröffentlichung von Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ im SPIEGEL erschienen, so wäre die Reaktion der Leser ganz anders ausgefallen als die lediglich zwei Leserbriefe, die in der folgenden SPIEGEL-Ausgabe zum Artikel von Wensierski erschienen.

Was die SPIEGEL-Leser dann geschrieben hätten, wäre sicher nicht allzu verschieden von dem, was die „taz“-Leser auf der Kommentarseite [3] von sich gaben:

  • von Kathrin:

    Die taz verkommt immer mehr zum Zionisten Zeitung, eigendlich schade, da ich diese Zeitung mal gerne gelesen hatte.
    Troztdem alles Gute der Familie aus Herne.

  • von Omer:

    widerlich was die taz hier schreibt. mal daran gedacht das auch umweltgift wie schimmel in der wohnung oder medikamente in der schwangerschaft zu behinderungen führen? oder alkohol oder enzüündungskrankheiten der mutter die auf das kind einwirken.
    so viel biologismus, schreibt doch gleich für die NPD die wahlprogramme. oder das die moslems gentisch dümmer sind. wie sarrazin. echt ne schande dieser artikel, ausländerfeindlich hetze gegen die kultur anderer.

Klarer Fall: die Zionisten haben die taz unterwandert und zu einem Parteiorgan der NPD gemacht. Das scheint für so manche taz-Leser nach dem Lesen dieses Artikels offensichtlich zu sein. Noch offensichtlicher ist aber, daß etliche dieser Kommentarschreiberlinge im Untertagebau der menschlichen Intelligenz angekommen sind und von dort auch nicht mehr aufsteigen werden.

Anmerkungen und Links

[1] 27.09.2011: Artikel in der taz
[2] Der SPIEGEL, Nr. 36/2009, Peter Wensierski: Schlechtes Blut
[3] Kommentare zum taz-Artikel

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Eine Antwort zu Die taz – eine Zionistenzeitung?

  1. derautor schreibt:

    Das neue Blogdesign ist schön! Der Kommentar sowieso wieder treffend.

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