Verteidigungsminister zu Guttenberg und seine Doktorarbeit: wie man politische Kontrahenten verleumdet

Wer kennt nicht die Geschichte von Helmut Kohls verschwundener Doktorarbeit? Im März 2005 hatte Nicole Alexander im Cicero die Doktoren unter den Bundestagsmitgliedern unter die Lupe genommen und dabei natürlich auch das Märchen von der verschwundener Dissertation des ehemaligen Bundeskanzlers untersucht:

Im Juni 1983 wurde das Rektorat der Universität Heidelberg durch einen Anruf des Bundeskanzleramts aufgeschreckt. Das Anliegen der hohen Stelle: Man möge die Dissertation von Helmut Kohl – der Kanzler hatte 1958 in Heidelberg über „Die politische Entwicklung in der Pfalz und das Wiedererstehen der Parteien nach 1945“ promoviert – für einige Tage aus dem Historischen Seminar und der Universitätsbibliothek entfernen. Es gebe Hinweise, dass linksextremistische studentische Kreise planten, das Werk für eine Diffamierungskampagne zu missbrauchen.

Kaum war das Rektorat der Bitte eilfertig nachgekommen, entpuppte sich der vermeintliche Anrufer aus dem Kanzleramt als freier Mitarbeiter des linken Studentenmagazins Rote Blätter. Die Presse wurde aufmerksam, die Universitätsleitung stand in keinem guten Licht da. Die Neugier der Studenten war geweckt. Kaum standen die Pflichtexemplare der Kohlschen Arbeit wieder in den Bücherregalen, setzte ein wahrer Ansturm auf sie ein. Von einem solch regen Interesse an seiner zeitgeschichtlichen Abhandlung hätte der Doktorand Kohl im Jahr 1958 sicherlich nicht zu träumen gewagt.

Hintergrund der ganzen Sache war also der Wunsch einiger linker Studenten, den verhaßten Repräsentanten des „Systems“ mit einer gezielten Verleumdung unmöglich zu machen. Daß dies z.T. gelungen ist, merkt man daran, daß dieser Mythos bis heute nicht aus der Welt zu schaffen ist. So gesehen hatten die Studenten also einen gewissen Erfolg, aber sie hätten noch mehr Erfolg gehabt, wenn sie sich der Mittel des Internets bedient hätten, die uns heute, 28 Jahre später, zur Verfügung stehen.


So wie damals ein Mitarbeiter der „Roten Blätter“ im Rektorat der Uni Heidelberg angerufen hat, hat es wahrscheinlich auch Andreas Fischer-Lescano gemacht, jener Rechtsprofessor aus Bremen, der dem Verteidigungsminister zu Guttenberg vorwirft, in seiner Dissertation seitenweise Zitate ohne Quellenangabe verwendet zu haben. Nun ist natürlich Fischer-Lescano kein Mitarbeiter eines linksradikalen Schmierenblattes wie etwa der „Jungen Welt“ oder des „Neuen Deutschland“, aber im Prinzip geht er nach derselben Methode vor wie jener listige Student.

Stellen wir uns vor, wie es ein erlauchter Herr Professor anstellt, wenn er einen Politiker verleumden will, der ihm nicht in den Kram passt: rein „routinemäßig“ liest er mal in der Doktorarbeit des verhaßten Verteidigungsministers, entdeckt dort ein paar angebliche Plagiate und greift zum Telefon. Und welches Presseorgan eignet sich für die Veröffentlichung von Verleumdungen konservativer und in der Bevölkerung beliebter Politiker am besten? Natürlich die Süddeutsche Zeitung, denn die taz und die Frankfurter Rundschau haben nicht diesen vornehmen linksliberalen Touch und die BILD-Zeitung hat gerade schon genug Probleme mit ihrer „Rechtsberaterin“ und Prozeßbeobachterin Alice Schwarzer.

Die Süddeutsche ihrerseits ist nun hocherfreut, daß sie dem Guttenberg wieder mal so richtig ans Bein pinkeln darf und wirft die ganze Maschinerie an, die einem als überregionale Tageszeitung mit Internetpräsenz zur Verfügung steht: der Professor aus Bremen liefert ein paar eingescante Seiten aus Guttenbergs Arbeit, in denen die beanstandeten Textpassagen fein säuberlich mit gelbem und blauem Marker gekennzeichnet sind, fügt für die Leser noch ein paar eingerahmte „entlarvende“ Kommentare hinzu und setzt das ganze online [1].
Ein paar Mails an die Nachrichtenagenturen und befreundeten Blogs, ein bißchen Getwitter, und schon darf sich die ganze politisch korrekte Republik mal wieder über ihren Verteidigungsminister aufregen.

Die Frage ist natürlich, wie ein bislang relativ unbekannter Jurist aus Bremen, jener Andreas Fischer-Lescano, dazu kommt, „rein routinemäßig“ die Doktorarbeit eines Verteidigungsministers zu überprüfen. Man fragt sich ja schon, worin die „Routinearbeit“ eines hochbezahlten Akademikers eigentlich besteht. Zählt das Herumschnüffeln in Doktorarbeiten von Politikern, die einem ein Dorn im Auge sind, auch dazu? Anscheinend ja, denn sonst hätte Fischer-Lescano dies ja nicht selbst als Routineprüfung bezeichnet. Die eigentlichen Motive des Bremer Juristen erkennt man aber auf einen Blick, wenn man selbst mal „routinemäßig“ ein wenig in seiner Vita und Umgebung herumschnüffelt.

Und dabei kommt folgendes heraus: Fischer-Lescano ist nicht nur Vertrauensdozent der Friedrich-Ebert-Stiftung, sondern auch Herausgeber der Kritischen Justiz, einer Vierteljahresschrift für Recht und Politik, die sich ausschließlich „an JuristInnen, Jura-StudentInnen, ReferendarInnen, Rechts- und SozialwissenschaftlerInnen, GewerkschaftssekretärInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, ÖkonomInnen, UmweltwissenschaftlerInnen“ wendet. Die Veröffentlichungen erfolgen dort im Wechsel weiblich/männlich/transsexuell-von-mann-nach-frau/transsexuell-von-frau-nach-mann, also eine absolut diskriminierungsfreie Zeitschrift.

Des weiteren sitzt der sympathische junge Juraprofessor im Kuratorium des linkspopulistischen Thinktanks „Institut Solidarische Moderne“ [6], das es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen politischen Gegenentwurf zur Ideologie des Neoliberalismus zu erarbeiten. Für diese schwierige Aufgabe haben sich viele Mitarbeiter_Innen gefunden, die an Universitäten und in Parteizentralen bisher schon mit Erfolg versuchten, die Errungenschaften der Arbeiter- und Bauernmacht zu bewahren und den wahren Bedürfnissen der revolutionären Massen wieder den Stellenwert zu verleihen, den sie verdient haben [7]:

  • Sven Giegold ist Wirtschaftswissenschaftler und Finanz- und Wirtschaftspolitischer Koordinator der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament,
  • Katja Kipping, stellvertretenden Parteivorsitzende der Partei DIE LINKE
  • Anke Martiny, Dr. phil., arbeitet seit 1998 in verschiedenen Funktionen für die NGO Transparency International Deutschland
  • Thomas Seibert, Philosoph und Autor, Mitarbeiter von medico international, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Rosa Luxemburg-Stiftung
  • Andrea Ypsilanti
  • Reinhard Kahl, seit 1983 für die SPD Mitglied des Hessischen Landtages
  • Katja Dörner, Politikwissenschaftlerin, seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags und dort Kinder- und Familienpolitische Sprecherin der grünen Fraktion
  • Klaus Dörre ist Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Franziska Drohsel, war von November 2007 bis Juni 2010 Bundesvorsitzende der Jusos und Mitglied im SPD-Parteivorstand. Sie ist Juristin, promoviert
  • Wolfgang Nešković ist parteiloser Bundestagsabgeordneter. Der ehemalige Bundesrichter ist stellvertretender Vorsitzender des Rechtsausschusses, Justiziar und rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die LINKE (parteilos? Sprecher bei Die LINKE??)
  • Axel Troost ist seit 2005 finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE und dort auch im Parteivorstand.
  • Dr. Franz Alt
  • Dr. Sonja Buckel, Juristin und Politikwissenschaftlerin. Sie untersucht in einem Forschungsprojekt des Frankfurter Instituts für Sozialforschung das EU Grenzregime
  • Dr. Stephan Lessenich, Professor für Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Dr. Birgit Mahnkopf, Professorin für Europäische Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und arbeitet über soziale, ökologische und politische Dimensionen der Globalisierung, die Politische Ökonomie der europäischen Integration, Arbeit und die Rolle der Gewerkschaften in der formellen und in der informellen Ökonomie.
  • Hermann Scheer (*29.4.1944; † 14.10.2011) ist Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Bundestagsabgeordneter und politischer Publizist
  • Prof. Dr. Michael Brie, Direktor des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Marco Bülow, freier Journalist und seit 2002 direkt gewählter Bundestagsabgeordneter der SPD aus Dortmund.
  • Annelie Buntenbach, seit 2006 Mitglied des geschäftsführenden DGB-Bundesvorstands und seit 2005 Mitglied des wissenschaftlichen Beirates von Attac
  • Susanne KarawanskijPolitik- und Kulturwissenschaftlerin am Institut für Politikwissenschaft in Leipzig, arbeitet an ihrer Promotion zu Identitätskonstruktionen in postkommunistischen Gesellschaften (sollte man einer Routineprüfung unterziehen)

Usw.usw. die Liste der Sprecher, Kuratoriumsmitglieder, Schatzmeister und Vorstandsmitglieder (nicht zu vergessen die „_Innen“) kann jeder im Netz einsehen. Natürlich stellen sich für die anspruchsvollen Aufgaben des Thinktanks besonders viele promovierte und habilitierte Lehrkräfte selbstlos zur Verfügung, die sich ansonsten in ihrer karg bemessenen Freizeit hauptsächlich mit Anmerkungen zur fünften Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Transsexualität oder den Ausführungen von Jürgen Habermas über die „partikularistische Verwurzelung der herrschaftskonstituierenden Kraft des demokratischen Willens im Ethos eines Volkes, die für Kant nicht notwendig die Begrenzung der herrschaftsrationalisierenden Kraft einer demokratischen Verfassung auf den Nationalstaat bedeutet“ beschäftigen

Würde man die Dissertationen aller dieser Akademiker „routinemäßig“ einer Prüfung daraufhin unterziehen, ob sie auf der 16., 230. oder auch der 450. Seite einige Zeilen ohne korrekte Quellenangabe zitiert haben, so müßten wir uns zum Markieren der Fundstellen womöglich neue blaue bzw. gelbe Markerstifte zulegen, so zahlreich wären die Treffer. Diese mühsame Aufgabe des Lesens von langweiligen, in einer unnötig aufgeplusterten pseudowissenschaftlichen Sprache verfaßten Werken von Leuten, die vor akademischem Dünkel nur so strotzen, überlasse ich aber doch lieber dem Kollegen Andreas Fischer-Lescano.

Anmerkungen und Links

[1] Die Süddeutsche Zeitung über Guttenbergs Dissertation
[2] Wikipedia über Andreas Fischer-Lescano
[3] Wikipedia über Institut Solidarische Moderne
[4] Homepage des Institut Solidarische Moderne
[5] CICERO über Doktoren im Bundestag
[6] Kuratorium des Institut Solidarische Moderne
[7] Bluthilde


Kommentare aus dem ursprünglichen Blog

Parteienverdrossenheit
Submitted by Gast (nicht überprüft) on Fr, 25/02/2011 – 11:29am.

Hallo,

wenn sich doch endlich alle im Bundestag vertretenden Parteien als „Abschaum“ outen würden – dann wären die Polit -Talkshows und die Wahlen an sich bzw. die Berichterstattung dazu absolut authentisch und sogar interessant

Bleiben Sie gesund

ne belidigung ist das
Submitted by Gast (nicht überprüft) on Mi, 23/02/2011 – 6:30pm.

würde man die dissertationen aller akademiker überprüfen und nachschauen, ob hier und da ne quelle nciht stimmt…

nun, lieber autor, hier geht es nunmal nciht um eine vergessene quellenangabe!!! wäre dem so, dann würde er die quellen nachreichen und fertig. hier geht es jedoch um einfaches kopieren, das ist ein riesen unterschied! man kann einfach nicht absatzweise zitieren, das funktioniert nicht. man kann 1 2 4 sätze zitieren, okay, aber das, was er getan hat (oder hat tun lassen) war kopieren, also einfach komplette passagen nehmen und einfügen. er hätte niemals das alles als zitat führen können, dann wäre das sofort aufgefallen, dass da was nicht stimmt. somit hat er urkundefälschung begangen und dafür müsste er entweder zahlen oder in den knast wandern, denn das war vorsätzlich oder will er sagen, dass er „aus versehen“ genau das schrieb, was woanders schonmal gedruckt wurde? das, was er tat, ist eine beleidigung für all diejenigen, die ihre diss korrekt verfasst haben, wie ich z.b.

Wieso?
Submitted by Matthias (nicht überprüft) on Mi, 23/02/2011 – 2:43pm.

Wieso wurde die Doktorarbeit von Herrn zu Guttenberg gerade jetzt und warum von diesem Bremer Professor untersucht? Werden denn alle Doktorarbeiten von Bundestags- bzw. Bundesregierungsmitgliedern regelmässig überprüft?

Die Vorwürfe meiner politischen Gegner, sind haltlos
Submitted by groucho (nicht überprüft) on Sa, 19/02/2011 – 2:35am.

und niederträchtig, weil sie von meinen politischen Gegnern kommen. Sowas gehört sich in einer Baronie nicht.

Peinlich, Peinlich…
Submitted by Flo (nicht überprüft) on Fr, 18/02/2011 – 3:16pm.

Jetzt mal ehrlich, ist das nicht irgendwie peinlich? Schon alleine der einleitende Vergleich – würde man einen weiter hergeholten suchen, bräuchte man wohl eine Mondrakete – und dann werden auch Begriffe wie „herumschnüffeln“ verwendet, so als ginge es um seine Sockenschublade und nicht eine veröffentlichte Doktorarbeit. Ich fürchte glatt, ich schnüffle auch gerade in diesem Block herum – wofür ich übrigens auch gar nicht bezahlt werde, was für eine Schande, man sollte nun wirklich nur das machen, was man beruflich so treibt und ansonsten still und ruhig zuhause sitzen, gar keine Frage. Fleissig wird dann auch das Ausmaß des Plagiats heruntergespielt, so es ginge es nur darum, dass der liebe Mensch ja nur die Begriffe „der“, „die“ und „das“ kopiert hat, was in Anbetracht der Menge an Stellen, die da nun gefunden werden, geradezu lächerlich ist.

Mag sein, dass das die einzigen Stellen sind ….

Submitted by Roland (nicht überprüft) on Do, 17/02/2011 – 7:38pm.

… an denen unser Herr Verteidigungsminister Karl-Theodor Greasy zu Guttenberg „vergessen“ hat, die Quelle anzugeben. Aber wenn Bäume in den Himmel wachsen und die Sympathien für einen Politiker nicht einmal durch einen geschmacklosen Kerner-Kundus-Karnevals-Event zu bremsen sind, dann braucht man gar nicht routinemäßig mal genauer hinzuschauen. Das darf genau konkret diesen Anlass haben.
Und wenn seine angebliche Glaubwürdigkeit dabei einen Knacks bekommt, und er wieder unter den anderen Sterblichen auf dem Boden angekommen ist, dann mag er vielleicht ja sogar noch weiterhin Verteidigungsminister bleiben, unser schöner Theodor.
Dass eine Ikone wieder zum Menschen gemacht wird, und zwar einem durchaus fehlerhaften, das ist gar nichts Schlimmes.

Gant toll!!
Submitted by Gast (nicht überprüft) on Do, 17/02/2011 – 11:00am.

….sehr guter Artikel! Was hier im Moment passiert ist wirklich lächerlich!!

„Würde man die Dissertationen aller dieser Akademiker „routinemäßig“ einer Prüfung daraufhin unterziehen, ob sie auf der 16., 230. oder auch der 450. Seite einige Zeilen ohne korrekte Quellenangabe zitiert haben, so müssten wir uns zum Markieren der Fundstellen womöglich neue blaue bzw. gelbe Markerstifte zulegen, so zahlreich wären die Treffer. Diese mühsame Aufgabe des Lesens von langweiligen, in einer unnötig aufgeplusterten pseudowissenschaftlichen Sprache verfassten Werken von Leuten, die vor akademischem Dünkel nur so strotzen, überlasse ich aber doch lieber dem Kollegen Andreas Fischer-Lescano, “

das gefällt mir am Besten!!

Die Frage ist nur ob der Jungprofessor Fischer-Lescano dies wirklich tun würde….schließlich hackt ja die eine Krähe der anderen kein Auge aus….

Klarsicht bewahren
Submitted by R. Peters (nicht überprüft) on Fr, 18/02/2011 – 8:39am.

Es ist deutlich zu erkennen, dass keiner der hier kommentierenden dem akademischen Milieu entstammt. Zur Information: Es gibt immer noch einen Ehrenkodex, der auch im Internet-Zeitalter mit seinen schier unbeschränkten Informationsmöglichkeiten gilt. Dieser akademische Kodex lautet: Wer sich systematisch anderer Leute geistigen Eigentums bedient, um sich die Arbeit und das Leben zu erleichtern, sprich: um sein eigenes Unvermögen bei der Erstellung einer akademischen Abschlussarbeit zu übertünchen, und wer sich dabei erwischen lässt, muss mit den vorgesehenen strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Das gilt für jeden Mann und jede Frau, sei es der Offiziersanwärter, der die Bundeswehrhochschule abgeschlossen hat oder für den Herr Verteidigungsminister – für letzteren in seiner Vorbildfunktion noch mehr. Vor dem Gesetz herrscht idealiter Gleichheit.

Bei der sich ständig verlängernden Liste mit Plagiatsnachweisen der Dissertation des Herrn Verteidigunsministers handelt es sich ganz eindeutig nicht um einzelne versehentlich übernommene Textpassagen, sondern um systematisches Abkupfern. Wer dies bestreitet, sollte seine ideologische Schutzbrille einer gründlichen Reinigung unterziehen.

Der Herr Verteidigungsminister wird dies nicht unbeschadet überstehen – wenn es denn noch mit rechten Dingen zugeht in den oberen Etagen der Gesellschaft – wofür ich nicht meine Hand ins Feuer legen würde.

mit fortschreitender Zeit
Submitted by Gast (nicht überprüft) on Di, 22/02/2011 – 12:00pm.

mit fortschreitender Zeit scheint es sinnvoll die Hand lieber noch ein ganzes Stück weiter vom Feuer weg zu nehmen…
da (in den oberen Etagen) gilt es offensichtlich eher mit unrechten Dingen noch weiter nach oben zu kommen.

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