Bordelle: Vergnügungspark für Impotente


Die palästinensische Terrororganisation HAMAS wird bekanntlich im Westen von vielen eingebildeten Intellektuellen als soziale Hilfsarganisation gelobt. So spricht z.B. Ulrike Putz vom SPIEGEL gerne vom „sozialen Charakter der Hamas“, für Helga Baumgarten von der Birzeit-Universität in Ramallah ist „das soziale Engagement nicht Mittel zum Zweck, ich würde das nicht so instrumentalisiert lesen“ , Katiana Orluc und Bettina Marx [3] wollten schon immer „Gespräche“ mit der Hamas und für den Schweizer Journalisten, Blogger und Israel-Hasser André Marty ist die Hamas eine effiziente Organisation. Diese Nahostkenner, die sich seit Jahren in den komfortabel ausgestatteten Hotelzimmern von Tel Aviv, Jerusalem und Beirut von ihren palästinensischen Reportern und Kameramännern die neuesten Schandtaten der israelischen Mordkamarilla brühwarm servieren lassen, müssen schließlich Bescheid wissen, und daher sollten wir, die wir vom Nahen Osten viel zu weit entfernt sind, als daß wir mitreden könnten, keine dummen Fragen stellen. Würden wir jetzt kleinlich nach Selbstmordattentaten, Steinigungen untreuer Ehefrauen und selbstgebastelten Spielzeugraketen fragen, so würden wir ja doch nur den „Friedensprozeß“ kaputtmachen.

Wie man auf so was kommt? Ganz einfach: man lese den Artikel Robin Hood für Religioten auf der Seite von Aufklärung 2.0 [1]. Dort steht wunderbar auf den Punkt gebracht, was man von den Aussagen der Kirchenbeauftragten der CDU, Beate Blechinger, zum Thema Staatszahlungen an die Kirchen halten soll:

Beate Blechinger, Kirchenbeauftragte der CDU, hält Forderungen nach einem Ende der Staatszahlungen für „abwegig“. Die Kirche sei auch für nicht-religiöse Menschen das Zentrum der Gemeinde. Sie verweist auf die karitativen Aufgaben der Kirchen, auf ihre Bedeutung für das Gemeinwohl. „Die Kirche kümmert sich um die, um die sich sonst keiner kümmert“, so Blechinger. „Wer da die Axt ansetzt, macht viel kaputt.“

Die Kirche ist auch für nichtreligiöse Menschen das Zentrum der Gemeine? Aber natürlich! Schließlich ist der NPD-Parteitag auch der Parteitag für Nicht-Nazis. Moscheen sind die Gemeindezentren für Christen, Schwimmbäder die Planschbecken für Nichtschwimmer, Steakhäuser die Restaurants für Vegetarier und Bordelle sind der Vergnügungspark für Impotente.

Richtig. Und die Hamas ist „im wesentlichen“ eine soziale Hilfsorganisation, die sich um diejenigen kümmert, um die sich sonst keiner kümmert. Deshalb sollen wir, d.h. die Mitgliedstaaten der EU und die UNO, die Hamas wie gehabt mit Geld unterstützen. Es ist ja für einen guten Zweck. Wer dagegen ist, „macht viel kaputt“.

Anmerkungen und Links

[1] Robin Hood für Religioten
[2] Facebook-Gruppe „Gegen Andre Marty“
[3] Sprecht nicht mit der Hamas!

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