Israels Bodenoffensive wird fortgesetzt


Über Nacht (Samstag auf Sonntag, den 04.01.2009) wurde die Bodenoffensive im Gazastreifen fortgesetzt. Nach Berichten der IDF wurden mit Unterstützung der israelischen Luftwaffe und Marine zahlreiche Waffenlager, Tunnel zum Schmuggeln von Waffen und Startanlagen für Granatwerfer zerstört. Bei den Kampfhandlungen wurden 2 israelische Soldaten schwer verletzt und 28 leicht. Die IDF hat angekündigt, die Operationen gegen die Infrastruktur des Hamas-Terror-Apparats so lange fortzusetzen, bis das Raketenfeuer auf den Süden Israels aufhört.

22:00 MEZ: In Khan Younis wurde Husam Hamdan getötet. Hamdan war verantwortlich für das Raketenfeuer auf Be’er Sheva und Ofakim. Ein weiterer Hamas-Verantwortlicher namens Mohamad Hilu wurde ebenfalls in Khan Younis getötet. Er sowie Mohamad Shalpoch aus Jebaliya waren führende Hamas-Kommandeure, die den Raketeneinsatz gegen weit entfernte Ziele in Israel koordinierten.


Inzwischen ist auch ein erstes Todesopfer auf israelischer Seite zu beklagen.
Es handelt sich um den Soldaten Dvir Immanuell, 22 Jahre alt, einen jungen Mann, bei dessen Anblick sich einem das Herz verbiegt. Während die Hamas durch religiöse Indoktrinierung verblendete junge Männer und Frauen gerne in den Tod schickt, hatte dieser junge Mann wahrscheinlich nichts weiter vor, als eine Familie zu gründen, einen Beruf auszuüben und ein normales Leben in einem Staat zu führen, der die Rechte eines einzelnen Menschen respektiert. Nun muß seine Familie um ihn trauern.

Das gilt natürlich genauso für die getöteten palästinensischen Zivilisten. Doch während in Europa „Friedenspfarrer“, Abgeordnete der LINKEN oder Mitglieder der Organisation „Europäische Juden für einen gerechten Frieden“ auf Demonstrationen sich Sorgen darum machen, daß der „Holocaust in Gaza“ den dort lebenden Arabern den Garaus machen wird, sind die Opfer der jüdischen Seite auf solchen Veranstaltungen nicht der Rede wert. Es sind wohl immer noch zu wenige.

Zu der angeblichen „Unverhälnismäßigkeit“ der israelischen Reaktion siehe ein Interview mit Dr.Dore Gold, dem Präsidenten des „Jerusalem Center for Public Affairs“ vom 30.12.2008.

[1] Henryk M. Broder berichtet aus Nir Am

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