Wer dreht den Strom in Gaza ab? Die Hamas!


Wenn in Gaza das Licht ausgeht, kann es dafür nur einen Grund geben: die Israelis haben mal wieder den Strom abgedreht, das Kraftwerk bombardiert, den Kraftstoff für die Turbinen nicht geliefert oder sogar für die eigene Luftwaffe beschlagnahmt.

Nach Meinung der Weltöffentlichkeit hat es dagegen nichts oder nur wenig damit zutun, dass der Süden Israels seit Tagen unter einem Raketenhagel leidet: Während allein gestern (am 15.01.08) 41 Kassam-Raketen im westlichen Negev einschlugen, haben palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auch heute bis zur Mittagszeit bereits über 30 Raketen abgefeuert.

Die tapferen Märtyrer der xy-Brigaden der Hamas widmen sich also mal wieder ihrer liebsten Beschäftigung, nämlich dem Abknallen von Juden aus dem Hinterhalt. Man ballert, was das Zeug hält und versteckt sich schnell wieder im nächsten Krankenhaus oder der nächsten Schule. Damit man dann abends im Koran nochmal nachlesen kann, warum man den lieben Ungläubigen und Juden den Kopf abschneiden soll, braucht man allerdings Licht. Schlimm, wenn es das nicht gibt. Aber daran, das wissen die tapferen Märtyrer der xy-Brigaden, sind auch wieder nur die Juden schuld.

Oder?

Stromlieferung nach Gaza geht weiter

In Reaktion auf Nachfragen der Medien in Bezug auf Stromausfälle im Gaza-Streifen hat der Sprecher des israelischen Außenministeriums am Sonntagabend (20.01.) das Folgende mitgeteilt:

Die Elektrizitätsversorgung Gazas von israelischen und ägyptischen Stromnetzen (124 bzw. 17 MW) ist ununterbrochen fortgeführt worden. Diese 141 MW Strom stellen drei Viertel des Elektrizitätsbedarfs Gazas dar.

Während die Treibstofflieferungen aus Israel in den Gaza-Streifen aufgrund der Raketenangriffe der Hamas in der Tat reduziert worden sind, ist die Umlenkung dieses Treibstoffes von für die Haushalte gedachten Stromgeneratoren zu anderen Zwecken allein die Entscheidung der Hamas – die offensichtlich im Rahmen von Medien- und Propagandaerwägungen gefällt worden ist.

Erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Treibstoffversorgung der Raketenproduktionsindustrie der Hamas unvermindert weiter geht, während die Bevölkerung des Gaza-Streifens im Dunkeln sitzt.

Die Proklamierung einer humanitären Krise durch die Hamas ist ebenfalls stark übertrieben. Es existiert kein Mangel an Grundnahrungsmitteln, und Patienten aus dem Gaza-Streifen, die der Behandlung in israelischen Krankenhäusern bedürfen, reisen zu diesem Zweck weiterhin nach Israel ein.

(Außenministerium des Staates Israel, 20.01.08)


Update 22.01.2008

Infrastrukturminister Biyamin Ben Eliezer sagte gestern auf der Herzliya-Konferenz:

„Wir sind der einzige Staat, wo der Konsument jeden Morgen seine Raketen auf das Land richtet, das den größten Teil seiner Energie bereitstellt.“
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