Sprecht nicht mit der Hamas!

(Bildquelle: Center for European Studies – Harvard University)
„Sprecht mit Hamas!“ meint in der ZEIT vom 02.08.2007 auf Seite 6 die promovierte deutsche Historikerin Katiana Orluc [13]. Frau Orluc, ehemalige persönliche Beraterin des Sonderbeauftragten des Nahost-Quartetts James D. Wolfensohn, verrät uns zwar nicht genau, in welcher Sprache und über was wir mit der Hamas sprechen sollen, aber da sie ihren Master in Oxford und den Doktor in Florenz gemacht hat, trauen wir ihr schon zu, dass sie uns irgendwann später mal in der ZEIT einen weiteren Dreizeiler mit den Einzelheiten schickt.
Oder sollten wir den Titeln, Publikationen und Auszeichnungen weniger trauen und diese einfach mal vergessen, wenn wir die drei Spalten in der ZEIT lesen?

Es lohnt sich. Denn wenn man auf diese Art vorurteilsfrei den Orlucschen Artikel liest, stellt man fest, dass jeder mittelmäßig begabte unpromovierte Auslandsreporter einer deutschen Kleinstadtzeitung diese paar Zeilen aus dem Internet und den überregionalen Zeitungen Deutschlands hätte abschreiben können – viel Zeit hätte ihn das nicht gekostet (dafür hätte er ein bisschen mehr Geld bekommen). Doch das wollen wir unserer promovierten Historikerin nicht unterstellen. Schliesslich ist sie es von ihrem Studium und der späteren Zeit in Florenz am Europäischen Hochschulinstitut (EHI) gewohnt, hart und ohne Unterstützung, ganz auf sich selbst gestellt, wissenschaftlich zu arbeiten:

Drei Jahre lang erhalten die Doktoranden eine monatliche Stipendienrate von 2200 DM, dazu ein jährliches Budget für Recherchen im Ausland. Katiana Orluc flog zweimal nach Moskau, um im russischen Zentralarchiv historische Akten einzusehen, arbeitete später auch in Genf und in Oxford.

Da fragt man sich schon, ob Einstein unter diesen Umständen seine Relativitätstheorie entdeckt hätte oder nicht schon eher als Dauer-Cappuccino-Besoffener in den Florenzer Cafes versackt wäre….
Aber wir wollen Frau Orluc nicht ohne korrekte Zitate ihres ZEIT-Machwerks der Lächerlichkeit anheimgeben (obwohl sie es verdient hätte).

Sprecht mit der Hamas! meint die Orluc.
Und meint damit auch Tony Blair:

Jüngst traf sich Tony Blair mit Israelis und Palästinensern. Der britische Ex-Premier soll helfen, den festgefahrenen Friedensprozess wieder in Gang zu bringen, dafür machte man ihn vor Kurzem zum neuen Sonderbeauftragten des Nahost-Quartetts.

Doch Tony Blair spricht nicht so gerne mit Terroristen, besonders dann, wenn diese ihn selber als „Pudel von Bush“ empfinden. Und die Hamas meint, der bisherige britische Premierminister habe die US-Besatzung im Irak und in Afghanistan unterstützt und könne kein Mann des Friedens sein. Also wird das wahrscheinlich nix mit „Sprich mit der Hamas!“ bei Tony Blair. Aber vielleicht irrt sich ja Katiana Orluc, denn Tony Blair hat es auch geschafft, in Nordirland den Terrorismus zu beenden.

Sprecht mit der Hamas! meint die Orluc. Und noch ein paar andere Leute, die meinen, der „Dialog“ mit der Hamas sei zwingend notwendig.
Nehmen wir zum Beispiel Uri Avnery, der sagt [8]:

  • Eine Gruppe, die bereit ist, mit Israel zu verhandeln,erkennt allein dadurch den Staat Israel an.
  • Mit Hamas an einen Tisch!

Geht es nicht im Nahen Osten dauernd um diese Frage der Anerkennung Israels als Staat? Dann wäre es doch nach Avnerys Tisch-Rezept ein leichtes, den Frieden in der Region blitzschnell zu verwirklichen: es müßten nur die richtigen Vertreter der Völker am Tisch sitzen. Wie wäre es mit diesen hier:

Auf der arabischen Seite des Tisches:

Die Diktatoren, Könige und Scheichs der umliegenden arabischen Länder incl. der Hamas und sämtlicher „Brigaden“ und „Volksbefreiungskomitees“, die sich in Palästina herumtummeln.

Auf der israelischen Seite des Tisches:

Ministerpräsident Uri Avnery, Aussenministerin Felicitas Langer und Verteidigungsminister Gideon Levy. Als Berater würde vielleicht noch der neue Sonderbeauftragte des EU-Quartetts, Erhard Ahrendt mit offenem Munde am Tisch dabeisitzen und auf die Einhaltung der islamischen Gebetszeiten achten.

Dass diese Herren incl. der einen Dame zusammen mit ihren Freunden aus den arabischen Handabhackerstaaten schnell eine Lösung finden würden, ist eine der vielen virtuellen Möglichkeiten der Zukunft, jedoch haben politische Entscheidungen von Spinnern und Verbrechern in der Regel nur eine begrenzte Lebensdauer. Die Zukunft wird also andere „Round-Tables“ haben, auch wenn noch so viele Hamas-verliebte junge/alte Frauen wie Ulrike Putz, Katiana Orluc, Bettina Marx oder Helga Baumgarten sich danach sehnen, mit einer Burka bekleidet am Strand von Gaza spazierenzugehen und sich über die vielen friedlichen „Grünen“ zu freuen, die darüber wachen, dass auch ja keine Frau gegen islamische Kleiderregeln verstößt – und wegen der im Islam ja tief verankerten Gleichberechtigung der Geschlechter natürlich auch auf die Barttracht der Männer achten.

An Verhandlungstischen werden jedoch andere sitzen, die sich mit Abbas und denjenigen arabischen Staatsführern, die eines normalen Dialoges noch fähig sind, einig werden müssen, und sei es mal wieder nur für ein paar Monate. Es ist klar, dass zu den offiziellen Verhandlungen durchgedrehte Spinner wie Achmadinedschad, Hanije oder Gaddafi nie erscheinen werden, so sehr sie ihre Bereitschaft zum kommen auch nach aussen dröhnen werden. Insbesondere die Hamas wird nie zu solchen Verhandlungen bereit sein, es sei denn, man würde im vorhinein schon ihre sämtlichen Forderungen absegnen. Denn die Hamas betont seit eh und je, dass sie gar kein Interesse an Friedensverhandlungen hat:

  • Am 11. Februar 2007 betonte Kahlid Mashal, Vorsitzender des Politbüros der Hamas in Damaskus einem Interview:[11]
    „Wir haben kein Problem, mit irgendeinem Land in der Welt einen Dialog zu führen, und sei es die USA, aber nicht mit der zionistischen Entität.
  • Artikel 13 der Charta der Hamas:
    „Friedensinitiativen und so genannte Friedensideen oder internationale Konferenzen widersprechen dem Grundsatz der Islamischen Widerstandsbewegung. Die Konferenzen sind nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen … Für das Palästina-Problem gibt es keine andere Lösung als den Jihad. Friedensinitiativen sind reine Zeitverschwendung, eine sinnlose Bemühung.“
  • Ein Dialog mit Israel steht nicht auf der Hamas-Agenda. Hamas anerkennt nicht das zionistische Gebilde und betrachtet Widerstand als den einzigen Weg, gegen den Besatzer zu kämpfen“, so der Hamas-Kandidat auf dem ersten Listenplatz Ismail Haniyah (Al-Jazeera, 18.1.06)
  • Ministerpräsident Isma’il Haniya in einem Interview mit Al-Jazeera, 02.04.07:
    „Was uns betrifft, steht das ein für alle Mal fest. Es steht fest in unserer politischen Literatur, unserem islamischen Denken und es steht fest in unserer Jihad-Kultur, auf deren Basis wir uns bewegen. Eine Anerkennung Israels kommt nicht in Betracht.

Hat Katiana Orluc noch nie etwas von der Charta der Hamas gehört? Kennt sie die Interviews mit führenden Hamas-Leuten nicht? Was hat sie in den 3 Jahren in der Toskana mit 2200 DM monatlichem Trinkgeld zuzüglich ein wenig Reisegeld eigentlich gemacht? Wie kommt sie um Gottes willen nur auf die Idee, dass „Gespräche“ mit Terroristen vom Schlage der Hamas diese in irgendeiner Weise beeindrucken würden?
Ist es vielleicht der Einfluss von Wolfensohn, dem Vorgänger von Blair, gewesen?

Orluc in der ZEIT:

Wolfensohn hatte davor gewarnt, Hamas zu boykottieren. Auch er wusste, dass Hamas ein problematischer Gegner ist, doch hielt er jeden Friedensversuch unter Ausschluss der Islamisten für aussichtslos. Und die Taktik, allein auf Fatah zu setzen, für blauäugig. Der Dialog mit Hamas, beharrte er, sei zwingend notwendig -trotz aller zu Recht geäußerten Vorbehalte gegenüber dieser extremistischen Organisation.

Und weil Katiana Orluc Wolfensohns persönliche Beraterin war, meint sie, dass Wolfensohns Strategie gegenüber der Hamas richtig sei. Oder warum sonst? Nur weil jemand auf etwas beharrt, muss dieses „etwas“ noch lange nicht richtig sein – aber genauso werden uns die Ansichten von Wolfensohn hier präsentiert, dessen sozialpolitische Verdienste als Präsident der Weltbank übrigens ausser Frage stehen – wie auch seine bewundernswürdige Haltung,

als er 2001 auf einer Konferenz in Helsinki von einem Globalisierungsgegner eine Sahnetorte ins Gesicht geschmiert bekam.

Orluc in der ZEIT:
Denn eines gehört zur historischen Wahrheit: Anfang 2006, nach den Wahlen im Gaza-Streifen und im Westjordanland, spitzte sich der Konflikt zwischen Hamas und Fatah auch deshalb zu, weil Letztere nicht bereit war, ihre Macht an die Wahlsiegerin Hamas abzugeben. So richtete Fatah im palästinensischen Präsidialamt von Mahmud Abbas de facto eine Parallelregierung ein, die auf Drängen der westlichen Geldgeber immer weiter ausgebaut wurde.

So als wäre die Fatah die einizige radikale Gruppe in Gaza, deren erklärtes Ziel es ist, die Macht in Gaza an sich zu reißen und sich an dem reichlich aus Europa und anderen Ländern fließenden Geldstrom zu laben, der ja trotz Hamas Wahlsieg niemlas zum versiegen kam, sondern statt dessen über die Ufer zu treten drohte…

Aber was meint Katiana Orluc eigentlich mit „Denn eines ….“? Sollen ihre nachfolgenden Sätze eine Begründung für die davorstehen Behauptungen von Wolfensohn sein? Anders hätte das Wörtchen „Denn“ ja auch keinen Sinn. Aber dann ergeben diese erst recht keinen Sinn. Denn erstens ist das Gerede von der „Parallelregierung“ und den „westlichen Geldgebern“ Nonsense („östliche“ Geldgeber wie der Iran und Saudiarabien versorgen die Hamas ja auch fürstlich, und eine Parallelregierung hatte die Hamas sich schon seit Jahren in den von ihr beherrschten Gebieten eingerichtet), und zweitens wäre es, sofern richtig, keine Begründung dafür, mit der Hamas zu „sprechen“.

Aber statt der Fatah (einer Terror-Organisation unter der Führung von Mahmud Abbas) hat Frau Orluc noch einen anderen Schuldigen ausgemacht, nämlich (wie üblich an erster Stelle) die USA und dann die EU, Russland und die UNO:

Orluc in der ZEIT:
Auch das Nahost-Quartett, also Amerika, Russland, die EU und die Vereinten Nationen, machte Fehler. Statt Hamas einzubinden, wurde sie isoliert, selbst noch, nachdem die Palästinenser im März 2007 eine »Regierung der nationalen Einheit« gebildet hatten. Da half es auch nicht, dass diese Regierung auf viele Forderungen des Quartetts einging.

Das Nahost-Quartett hätte also nach Meinung der Toskana-Studentin Orluc die Hamas „einbinden“ sollen. Wie leicht kommen doch solche Floskeln aus der Feder von Leuten, die in klimatisierten Büros in Tel Aviv, Moskau oder New York an ihren Notebooks sitzen und höchstens mal in Gedankennot an einem Bleistift knabbern….
Zu weit von der Wirklichkeit ist man auch als Sekretärin von Wolfensohn gewesen, wenn man glaubt, durch „Sprecht mit Hamas!“ würden die vermummten Kalaschnikow-Träger ihre Weltanschauung ändern. Ich empfehle Frau Orluc, sich bei der „Palestine University“ mal nach dem Schicksal der Dekanin der Fakultät für Naturwissenschaftund Technik, Frau Sana al-Sajegh, zu erkundigen. [12]
Diese wurde nämlich Ende Juni 2007 nach Angaben von Fatah-Mitgliedern in Ramallah laut der „Jerusalem Post“ entführt und von der Hamas zum Übertritt vom Christentum zum Islam gezwungen. Die Angehörigen mochten die haarsträubende Geschichte nicht glauben und wandten sich an den Ministerpräsidenten Haniyeh, wobei sich folgende Szene abspielte:

Zwei Wochen später seien die Angehörigen zu einem Treffen mit Mitarbeitern des Hamas-Führers geladen worden. Diese hätten Sajegh mitgebracht. Die Begegnung fand im Haus des Hamas-Vertreters Rafik Makki statt. Dabei wurde der Familie mitgeteilt, dass die Professorin zum Islam konvertiert sei und einen Moslem geheiratet habe. Als ihre Mutter erschüttert fragte, ob das stimme, nickte Sajegh und murmelte: „Ja, Gott hat mich auf dem richtigen Weg geleitet.“ Später beteuerte die Mutter, ihre Tochter habe diese Aussage auf Druck bewaffneter Hamas-Anhänger gemacht, die sich in dem Raum befunden hätten.
……….
Sajegh habe nicht ihre Religion gewechselt, um zu heiraten, sondern „weil sie wirklich an den Islam glaubt“, fügte Akluk hinzu (ein ranghoher Geistlicher in Gaza, der mit der „Untersuchung“ des Falles beauftragt wurde). „Wenn man mit ihr zusammen ist, fühlt man sich, als sei man mit einer strenggläubigen Muslima zusammen und nicht mit einer Christin. Sie hat um des Islam willen ein gutes und leichtes Leben aufgegeben. Sie hat sich allen Herausforderungen gestellt und das getan, was sie tun sollte: eine strenggläubige Muslima werden.“

Natürlich kann es sein, dass besagte Professorin ganz plötzlich ein unbezähmbarer Drang erfasste, eine gute „Muslima“ zu werden, also als Fußabtreter ihres Mannes zu dienen. Nur: wahrscheinlich ist es nicht.
Und der Eindruck, den die Hamas bei diesem Fall hinterläßt, ist auch davon unabhängig: die Äußerungen aller beteiligten „Geistlichen“ bzw. Politiker der Hamas belegen, dass sie es ernst meinen mit ihren Zielen in der Hamas-Charta:
(Artikel 6 der Hamas-Charta) Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine ausschließlich palästinensische Bewegung, die Allah die Glaubenstreue hält und deren Weg der Islam bestimmt. Sie strebt danach, das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu entfalten.“

Zum Ende ihres ZEIT-Artikels bekommen wir dann noch folgende gute Ratschläge von Katiana Orluc:


Wie damals James Wolfensohn hofft jetzt Tony Blair, den Friedensprozess ankurbeln zu können.
Der Optimismus ist gut und notwendig. Allerdings müssen zwei Voraussetzungen erfüllt werden: Die kniffligen Fragen über den Endstatus Palästinas dürfen nicht ausgeklammert werden, man muss sich mit der Zukunft der Siedlungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem sowie mit den endgültigen Grenzen befassen. Außerdem muss das gesamte Quartett Blair als Sonderbeauftragten den Rücken stärken. Denn wenn jeder in Nahost am Ende sein eigenes Spiel spielt, nutzt auch der beste Vermittler nichts.

Ja, das sind alles weltbewegende Einsichten: „Denn wenn jeder in Nahost am Ende sein eigenes Spiel spielt, nutzt auch der beste Vermittler nichts. “ Und wer hätte gedacht, dass „kniffligen Fragen über den Endstatus Palästinas“ nicht ausgeklammert werden dürfen?

Warum die ZEIT es für nötig hält, dieses Geschwätz auch noch abzudrucken, bleibt ein Rätsel, zumal in dieser Zeitung wahrhaft kompetentere Nahostkenner wie zum Beispiel Josef Joffe (Bild links) das Thema „Naher Osten“ differenziert und sachkundig abdecken.

Aber wie gesagt: vielleicht gibt es ja demnächst noch ein paar Worte von Katiana Orluc über Gesprächsthemen mit der Hamas.

[1] www.worldfuturecouncil.org/katiana_orluc0.html
[2] Erhard Ahrendt
[3] Junge Welt: Blair ist nicht vermittlungsfähig
[4] Thomas von der Osten-Sacken: Tony Blair und die Hamas
[5] 28.07.2007: Uri Avnery: Eine Warnung an Tony Blair
[6] Für die Hamas ist Blair unannehmbar
[7] Tony Blair auf schwieriger Mission
[8] Promovieren in der Toskana
[9]Peter Schneider in der ZEIT:Bitte keine falschen Vergleiche
[10] Uri Avnery: „Mit Hamas an einen Tisch!“
[11] Kahlid Mashal, Vorsitzender des Politbüros der Hamas in Damaskus am 11.2.2007
[12] Fatah: Hamas zwang Professorin zur Konversion
[13] Katiana Orluc in der ZEIT vom 02.08.2007

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Eine Antwort zu Sprecht nicht mit der Hamas!

  1. ombramaifu schreibt:

    Ich habe nichts Anderes erwartet, da ich Frau O. flüchtig kennengelernt habe, als sie noch eine kleine Berliner Studentin war. Sie und ihr damaliger Gefährte, der heutige Professor für irgendwas, Hagen Schulz-Forberg, waren schon zu jener Zeit ganz entschieden und vollkommen prädominant an ihrem Auftritt, ihrer Performance, ihrem Effekt interessiert. Es ist da eine windschnittige Generation von Cabrio-Historikern herangewachsen, deren intellektuelle Beliebigkeit und Mediokrität durch sorgfältig selbstgesetze Lichtreflexe und einen von glänzender Ubiquität geprägten Ausbildungsgang überstrahlt wird. Macht ja auch nichts, solche Leute gibt es eben. Sie fallen unter unsere Toleranz. Dass aber ausgerechnet die ZEIT diesen doch eher kleineren Lichtlein ein Forum zum Ausspinnen ihrer flapsig-belanglosen Sottisen stellt, überrascht auch mich. Waren denn alle zuständigen Kolumnisten gerade in Urlaub? Sommerloch? Also beim nächsten Anlass dann doch bitte wieder die echten Historiker zu Wort kommen lassen- und nicht deren Darsteller!

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