Finkelstein’s Bigotterie


Norman Finkelstein, der seine Beliebtheit bei den Israelhassern des www.politiklforum.de allein der Tatsache verdankt, dass er – wie es Henryk Broder mal treffend formulierte – antisemitischen Stuss verbreitet, den die Deutschen so gerne hören, hat es nicht einfach. Bei einem Vortrag auf dem Campus der University of Columbia im März letzten Jahres mit dem Titel “Israel and Palestine: Misuse of Anti-Semitism, Abuse of History.” bekam er den geballten Unmut des zumeist jüdischen Publikums zu spüren.


„Norman: your hate is not welcome on our campus“ hielten ihm die Studenten auf umgehängten Schildern entgegen. Finkelstein, der allerorten, wo es auf der Welt nicht so recht klappt, jüdische Eliten an ihren Verschwörungstheorien basteln sieht, wird auch bei dieser Veranstaltung an eine Verschwörung gedacht haben, diesmal gegen ihn selbst.

Alan Dershowitz hat am 4.Mai 2007 in einem Artikel für das Wall Street Journal noch mal zusammengefasst, was von Finkelstein zu halten ist. Und seitdem kann man auf Finkelsteins Homepage in Artikeln wie „What I Said to Dershowitz“ nachlesen, warum er sich dauernd missverstanden fühlt. Ob Finkelstein die Lehrbefugnis an der DePaul University in Chicago behalten kann, wird noch vor dem 15.Juni der Universitätspräsident Fr. Holtschneider entscheiden.

In seinem Artikel belegt Dershowitz, warum die Lehrbefugnis von Finkelstein an der DePaul University in Chicago gestrichen werden sollte:

Peter Novick , Professor an der University of Chicago, warnte: ‚keine von Finkelstein behauptete Fakten sollten als bewiesene Fakten angenommen werden, kein Zitat in seinem Buch sollte als echtes Zitat angesehen werden, ohne es sorgfältig mit den Quellen zu vergleichen, die er anführt. . . .Solch eine Prüfung ergibt, dass viele seiner Behauptungen reine Erfindung sind.‘

New York Times-Kritiker Prof. Omer Bartov , eine Autorität auf dem Gebiet der Völkermordforschung, charakterisierte Finkelsteins Buch als ‚ eine neuartige Variation der antisemitischen Fälschungen, der Protokolle der Ältesten von Zion‘. .. seine Ausführungen strotzen vor Gleichgültigkeit gegenüber historischen Fakten, inneren Widersprüchen, einer schrillen Politik…. ‚ “

“ Herr Finkelstein macht keine Lehrveranstaltung in irgendeinem bedeutungsvollen Sinn.

Obwohl sich seine Schriften auf Israel (das er mit Nazideutschland vergleicht) und den Holocaust konzentrieren, hat er Israel nie besucht und kann Deutsch weder lesen noch sprechen, was die Möglichkeit von Originalstudien ausschliesst. . . .

Prof. Bartov charakterisierte seine Arbeit als eine irrationale jüdische ‚Verschwörungstheorie‘. . . .

Finkelstein behauptet, der Film ‚ Schindlers Liste, ‚, sei geplant worden, um die Aufmerksamkeit von unserer Nahostpolitik abzulenken. . . .

Er behauptet, dass Leon Uris , der Autor von ‚Exodus‘, seine Hauptperson ‚ Ari‘ nannte, um Israels Naziideologie zu unterstützen…

Er sagt, dass die meisten angeblichen Holocaustüberlebenden- incl. Elie Wiesel – ihre Vergangenheit manipuliert haben „.

„Finkelstein behauptet von ‚den Juden‘ zum Beispiel: ‚ …so wie die Israelis. . . mutig die aufsässige Palästinenser in ihre Schranken verweisen, so tun das amerikanische Juden mutig mit den aufsässigen Schwarzen.‘

Er sagt, dass ‚die hauptsächlichen Vertreter des Antisemitismus die amerikanischen jüdischen Eliten‘ sind, die man stoppen müsse.‘ Normalerweise würde niemand solche Behauptungen ernst nehmen, aber Finkelstein rühmt sich: “ …er kann mit Dingen daherkommen, die niemand anderes sagen würde, ‚ weil seine Eltern Überlebende des Holocaust waren.

Finkelsteins Artikel werden häufig auf vielen politischen NGO Websites wie Miftah und Alternatives (Kanada) verbreitet.

Außerdem ist Finkelstein ein häufiger Sprecher bei den von antiisraelischen NGO’s
gesponsorten Ereignissen wie der „israelischen Apartheidswoche“ und Sabeel-Konferenzen.

Finkelstein bezieht sich zudem häufig auf nicht nachprüfbare Behauptungen solcher NGOs wie HRW (Human Rights Watch) und Amnesty International.

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