EU-Parlamentarierin will israelischen Botschafter erwürgen

(Foto von der Homepage von Veronique de Keyser) „Wenn der israelische Botschafter noch ein einziges Mal kommt und über die Sicherheit Israels spricht, schwöre ich, dass ich ihn einfach erwürgen werde.“

Diese Worte stammen nicht von einem Terroristen der Hamas oder der Hisbollah, sondern von der belgischen EU-Parlamentsabgeordneten Veronique de Keyser. Im Hintergrund standen dabei die zahllosen Auseinandersetzungen linker Abgeordneter mit dem Botschafter des Staates Israel bei der Europäischen Union, Oded Eran, der in Kürze seinen Dienst beenden wird.

Die Äußerungen fielen im Rahmen einer Debatte um die Freilassung der palästinensischen Gefangenen, die vor einigen Tagen stattfand und an deren Ende die Initiierung einer Kampagne für die Freilassung Marwan Barghoutis beschlossen wurde. De Keyser, eine vor allem für ihre Unterstützung der Palästinenser bekannte sozialistische Abgeordnete, bemerkte in diesem Zusammenhang außerdem: „Ich bedauere die Passivität des europäischen Parlaments bei der Hilfe für die palästinensischen Gefangenen. Ich möchte das maßvolle und reife Verhalten der Palästinenser loben.“

Es ist nicht das erste mal, dass eine Abgeordnete des europäischen Parlaments ganz offen ihre Sympathie für die religiösen Fanatiker der Hamas bekundet.

Frau De Keyser ist Mitglied der belgischen „Parti Socialiste “ und im Europäischen Parlament Mitglied der Sozialdemokratische Fraktion.
Veronique De Keyser hat sogar studiert, wie so viele der hochgebildeten Judenhasser dieser Welt. Allerdings nichts weltbewegendes: sie promovierte in Arbeitspsychologie zu dem Thema „Die Welt des Arbeiters in den verschiedenen Systemen – ein psychologischer Ansatz (1974).“

Mit solcherlei „Ansätzen“ läßt sich in der Welt der Psychologie eine Karriere begründen – nicht in der Welt des Arbeiters. Doch Veronique De Keyser stolperte mit ihrem bahnbrechenden „Ansatz“ auf der Leiter der Pseudowissenschaften immer höher, so dass sie nach „Forschungstätigkeiten“, „Lehrbeauftragungen“ und allerlei Gastprofessuren bei diversen Universitäten schliesslich im europäischen Parlament landete.

Dort entdeckte die nunmehr 62-Jährige ihre Liebe zur Hamas und den „unterdrückten Palästinensern“ – vielleicht lebte sie aber diese Liebe hier nun erst recht aus: noch ein Thema für eine psychologische „Forschungsarbeit“.
Am 4.4.2007 z.B. stellte sie folgende parlamentarische Anfrage im europäischen Parlament:


Betrifft: Handel mit den israelischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten

Kauft die Europäische Union Erzeugnisse, die aus den in den besetzten palästinensischen Gebieten angesiedelten israelischen Siedlungen stammen? Sind diese Erzeugnisse durch eine besondere Kennzeichnung erkennbar oder gehen sie in der Masse der Erzeugnisse unter, die wir von Israel kaufen?

Sicher möchte uns Frau de Keyser sagen, dass alle diese Erzeugnisse nicht von israelischen Farmern in israelischen Siedlungen stammen, sondern dass dies palästinensische Bauern sind, die ihre Tomaten hier in Europa verkaufen wollen. Und damit der Verkauf besser läuft, möchte sie, dass im Rewe-Markt um die Ecke demnächst nicht mehr „israelische Tomaten“ auf diesen kleinen roten Dingern steht, sondern „Hamas-Tomaten“. Denn wenn israelische Siedler auf „besetztem Land“ etwas anbauen und das auch noch in EU-Länder verkaufen wollen, dann sollte man die Etiketten der Waren spätestens an den Grenzen der EU austauschen – auch wenn sie dann keiner mehr kaufen will. Damit sie von politisch korrekten Terroristenbewunderern wie Frau de Keyser gekauft werden. Einfacher wäre es natürlich, wenn man die beanstandeten Waren mit dem Spruch „Kauft nicht bei Juden“ etikettiert.

Am 15.11.2007 sprach Frau de Keyser im Parlament:


Ferner möchte ich die Europäische Union nachdrücklich dazu anhalten, alle Möglichkeiten wahrzunehmen, in dieser explosiven Lage Frieden zu stiften. Tod und Hunger sind kein geeigneter Nährboden für den Frieden! Wir können in dieser Krise nicht die gesamte Verantwortung übernehmen, aber Verantwortung tragen auch wir. Ich wage zu sagen, dass wir zu dem in Palästina herrschenden Chaos unseren Teil beigetragen haben, indem wir vorzeitig die Hilfe für Palästina aussetzten und einen Interimsmechanismus einführten, dessen Umsetzung Zeit benötigte. Zwar hat jeder seine Aufgabe zu bewältigen, aber wir haben Irrtümer wieder gutzumachen und Verantwortung zu übernehmen.

Frau de Keyser genügt also der „Interimsmechanismus“ nicht mehr, um die Palästinenser zu unterstützen. Sie möchte wieder zu der alten, direkten und unbedingten finanziellen Unterstützung der PA zurück, wie sie unter Arafat üblich war. Dass es genau diese Art der finanziellen Unterstützung ist, die den Palästinensern jede nur mögliche Zukunftsperspektive raubt, fällt der promovierten Psychoschwätzerin gar nicht auf.
Vielleicht geht sie ja demnächst in Pension?

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