Antiamerikanisch, Proarabisch, Linksextrem: wie man mit Bombenattrappen Politik in Deutschland macht

Wie teilt man der unwissenden deutschen Bevölkerung am besten mit, dass der nahe Osten das wichtigste weltpolitische Problem überhaupt darstellt? Dass alle Probleme im Osten, Westen, Norden und Süden dieser Welt sich in Wohlgefallen auflösen werden, wenn die Palästinenser endlich ihren eigenen Staat bekommen, wenn Israelis und ihre verbrecherischen Freunde aus Amerika ihre Kolonisierungsstrategie beenden? Ganz einfach: man legt in öffentlcihen Verkehrsmitteln Bomben-Attrappen aus, die gefährlich aussehen und die Fahrgäste in Angst und Schrecken versetzen.

Man glaubt es kaum: aber so oder ähnlich sehen die „politischen Motive“
einer 52-jährige Frau aus, die seit August 2006 elf Bombenattrappen in Zügen der Deutschen Bahn und der Münchner S-Bahn deponiert. Die Frau habe laut Geständnis den Fahrgästen die gleiche Angst einjagen wollen, wie sie die Bevölkerung in den Kriegsgebieten im Nahen Osten empfindet, teilte die Polizei am Montag in München mit.

Vergangenen Freitag wurde die Frau bereits festgenommen. Sie gilt als überführt, da man ihre DNA-Spuren auf den Attrappen fand. Nun kommen erhebliche Schadensersatzforderungen auf sie zu: wegen der Funde war es zu massiven Behinderungen im Bahnbetrieb gekommen. Züge wurden gestoppt und geräumt, Fahrgäste mussten mehrstündige Verspätungen hinnehmen, Fahrpläne gerieten durcheinander.

Die WELT schreibt heute ( http://www.welt.de/article736538/.html)
:

Der erste Fall in der Serie wurde am 25. August vergangenen Jahres bekannt. Damals fand sich eine Attrappe im Intercity „Alpenland“ (siehe Foto links). Die Münchner Polizei bildete daraufhin eine Sonderkommission. Bis zum 13. Februar dieses Jahres wurden zehn weitere Bombenattrappen in Münchner S-Bahnen entdeckt. Teils handelte es sich dabei um Plastikflaschen mit vorgetäuschten Zündmechanismen oder Spielzeughandys, teils waren die Attrappen in Rucksäcken versteckt, wie die Polizei mitteilte.

Die Frau war bereits mehrfach als extrem antiamerikanisch und pro-arabisch aufgefallen. In den Vernehmungen räumte sie ein, rund 200 ebenfalls politisch motivierte Schmierereien an U-Bahnen, Straßenbahnen und Haltestellen in München angebracht zu haben. Die linksextreme Täterin muss mit Schadenersatzforderungen wegen Sachbeschädigung von deutlich mehr als 100.000 Euro rechnen. In Rechnung gestellt werden könnten ihr auch die Polizeieinsätze.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Antiamerikanismus, Antisemitismus, Israel, Palästinenser veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s